Dialog im Dunkeln

„Manchmal ist es die Blindheit anderer, die uns die Augen öffnet.“ (Ernst Ferstl)

Vor kurzem tauchte die 7L3 in die Welt der Blinden beim Besuch von Dialog im Dunkeln ein und versuchte eine Stunde lang zu „sehen“, wie es ist, wenn man nur einen Stock, sein Gehör und seinen Tastsinn zur Verfügung hat. Da es Schüler gab, die es schon einmal versucht haben, aber dann doch wieder die Tour verließen, weil die Erfahrung schon auch sehr heftig sein kann, war die Spannung bei manchen natürlich sehr groß. Schlussendlich sind dann alle in den Parcour hinein … und auch wieder hinaus. Diese einzigartige Erfahrung und der Austausch mit den Guides ist den Besuch wert, wie ein paar der Schülerrückmeldungen deutlich zeigen:

– Der Dialog im Dunkeln hat mir sehr gut gefallen. Man konnte vieles mitnehmen und man bemerkte im Laufe der Zeit, wie man sich immer sicherer fühlte und wie man sich immer mehr auf die anderen Sinne verlassen hat. 
– Dialog im Dunkeln war sehr spannend & interessant. Ich fand die Tatsache cool, wie gut die Guides uns herumgeführt haben & das sie einen guten Humor hatten. Das einzig Unangenehme war, wenn einem der Blindenstab hinunter fiel. Aus dieser Erfahrung habe ich gelernt, wie gut blinde Menschen mit ihrer Lage umgehen. Und, dass man die Fähigkeit des Sehens mehr wertschätzen sollte.
 
– Meiner Meinung nach hat sich der Ausflug sehr gelohnt! Ich denke, dass wir als Klasse viele neue und interessante Eindrücke bekommen haben! Es war aufregend zu erfahren wie blinde Menschen ihr Leben auf die Reihe bringen müssen!
 
– Ich fand es sehr lehrreich, da ich davor keine Vorstellung hatte, wie das Leben als Blinder wäre, ich glaube der Dialog im Dunklen hat mir einen kleinen Einblick gegeben. Ich glaube, dass ich nun besser verstehe, wie sich blinde Menschen in der Stadt fortbewegen.
– Es war eine tolle Erfahrung zu sehen, wie es ist, blind zu sein. Diese Aufgabe jeden Tag zu meistern, find ich eine sehr schwere Aufgabe und ich bewundere Menschen, die das jeden Tag aufs Neue tun müssen. Am meisten Respekt hatte ich vor der „Straßen“-Station im Dunklen. Es ist fast unvorstellbar, jeden Tag meistens alleine über die für Blinde sehr gefährliche Straße zu gehen. Ich bin fasziniert von den Leistungen dieser Menschen und es war ein sehr tolle Ausflug.